Kirchheim-Heimstetten, 13. September 2005 - Sun Microsystems hat mit der
Gründung eines Sun Early Experience Lab (SEE Lab TUM) für SAP-Umgebungen
am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität (TU)
München seine kontinuierliche Investitionsbereitschaft weiter ausgebaut.
Das SEE Lab kooperiert eng mit dem SAP HCC TUM - ein
Gemeinschaftsprojekt von SAP University Alliances, Sun und der TU
München - und nutzt dessen Erfahrungen aus dem Betrieb von 43
SAP-Systemen für 650 Dozenten sowie 18.000 Studierende. Das SEE Lab TUM
wird so als Innovationszelle implementiert und in einer frühen
Marktphase neue Sun Hard- und Softwareprodukte für den Betrieb des SAP
Hochschulkompetenzzentrums (SAP-HCC) evaluieren und an zukünftige
Anforderungen anpassen. Die Ergebnisse werden Sun in Form von
Whitepapern, Anwenderberichten und Best Practices zur Verfügung
gestellt, um den Go-To-Market-Prozess neuer Produkte zu optimieren.
"Wir haben hier eine klassische Win-Win-Situation", kommentiert Prof.
Dr. Krcmar, Leiter SEE Lab TUM, die Vorteile auf beiden Seiten. Sun
profitiert sowohl von den bereitgestellten Mitarbeiterkapazitäten des
Lehrstuhls, der direkten Steuerung von Themenschwerpunkten und Projekten
am SEE Lab als auch den daraus resultierenden Ergebnissen. Wir können
auf Basis dieser Initiative - neben den Forschungsaspekten - den
Lehrbetrieb auf einer hoch modernen IT-Infrastruktur im SAP-HCC der TU
München sicherstellen."
Das SAP HCC der TU München liefert als Educational Service Provider
bundesweit SAP-Systeme und Schulungssupport für die Lehre an
verschiedenste Bildungseinrichtungen. Im Rahmen der Betreuung durch den
Bereich Forschung & Lehre stellte Sun seit 2003 Hardware und Support im
Gesamtwert von über 1,8 Millionen US-Dollar zur Erfüllung des
SAP-Lehrauftrages bereit. Durch die Einführung von SAP Netweaver und das
Konzept einer Enterprise Service Architecture wurde eine Aktualisierung
der bestehenden IT-Infrastruktur notwendig. Im Rahmen seines Engagements
am SAP-HCC stellt Sun die erforderliche Hard- und Software sowie
Supportleistungen kostenfrei zur Verfügung.
"Die Grundidee hinter SEE Lab ist es, innovative Sun Produkte mit dem
Know-how des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik zu verknüpfen,
Innovationen zu einem frühen Zeitpunkt zu bewerten und die Ergebnisse
dieser Arbeiten für unsere Kunden und Partner nutzbar zu machen",
resümiert Marcel Schneider, Geschäftsführer Sun Microsystems
Deutschland. "Damit schaffen wir die Voraussetzungen für die Umsetzung
flexibler Architekturkonzepte und zukunftsweisender Geschäftsmodelle wie
Utility Computing."
In einem ersten Projekt wurde eine SAP-ECC 5.0 Installation auf einer
Sun Fire V40z unter Suse Linux 64-bit und SAP 64-bit Kernel getestet.
Das daraus entwickelte Installationsskript für diese Konfiguration ist
bereits verfügbar. Eine der nächsten Pilotierungen beschäftigt sich mit
dem Hosting Service-orientierter Anwendungen (SOA) auf Basis von SAP-ECC
5.0. Weitere Projekte des SEE Lab TUM fokussieren auf Themen wie Total
Cost of Ownership (TCO), innovative Rechenzentrumssteuerung und
Kostenanalyse beim Betrieb virtualisierter Infrastrukturen. |