MARIS
 
Modulare Architekturen und Assessments für die Internationalisierung von Serviceangeboten
 
Ausgangssituation
Die Erschließung neuer Märkte für erfolgreiche Leistungsangebote stellt Dienstleistungsanbieter bedarf ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassung erforderlich. Gleichzeitig müssen Standardisierungspotenziale ausgenutzt werden, um Dienstleistungen effektiv anbieten zu können.

Projektziel
MARIS erarbeitet eine Methodik, die den systematischen Transfer von Dienstleistungen auf neue Märkte im Ausland unterstützt.

 
Realisierung

Die MARIS-Methodik unterstützt die Auswahl von Maßnahmen für einen Transfer von Dienstleistungen unter der Berücksichtigung der beiden Pole Lokalisierung und Globalisierung von Kompetenzen und Ressourcen. Sie umfasst dabei drei Komponenten:

  • 1. Assessment: Erfassung und Dokumentation der zu transferierenden technischen Dienstleistung im Stammland und Erhebung der Voraussetzungen und Rahmenbedingungen im Zielland.

  • 2. Maßnahmenplanung: Identifikation von Transferhindernissen zwischen dem Dienstleistungskonzept und Voraussetzungen im Zielland sowie Ableitung von gegensteuernden Maßnahmen.

  • 3. Modularisierung: Identifikation von Möglichkeiten zur Verbesserung der länderübergreifenden Wiederverwendung bzw. Standardisierung von Komponenten technischer Dienstleistungen.
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    Nutzen
  • Qualitätsverbesserung: Weniger Planungsfehler bei der Internationalisierung erfolgreicher Dienstleistungen

  • Internationalisierung des Portfolios: Heterogenitäten im Leistungsangebot steuern und Homogenitäten ausnutzen

  • Transferierbarkeit: Effizientere und effektivere länder- und kundenspezifische Weiterentwicklung und Anpassung

  • Schulbarkeit / Wiederholbarkeit: Die Potenziale der Internationalisierung wiederholt ausschöpfen können.
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    Projektbeteiligte
    Wissenschaftliche Partner:
  • Technische Universität München, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik (Prof. Dr. Krcmar),

  • Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl Informations- und Technikmanagement (Prof. Dr. Herrmann) sowie

  • Universität Erfurt, Lehrstuhl für Innovationsökonomie (Prof. Dr. Burr)
  • Firmenpartner:

  • twenty4help Knowledge Service AG,

  • VCS AG,

  • m+w Zander DIB Facility Management GmbH,

  • DIW AG,

  • IDS Scheer AG,

  • TÜV Nord AG,

  • TÜV Thüringen e.V.,

  • impiris Institut,

  • avaso GmbH,

  • The Association for Services Management International.
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    Förderung
    Bundesministerium für Bildung und Forschung
    FKZ:01HQ0520
     
    Informationen
    Weitere Informationen erhalten Sie auf den Projektwebseiten unter www.service-engineering.info/maris.
     
    Ansprechpartner
    Michael Schermann