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| Computerunterstützte Parlamentsarbeit |
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| Ausgangssituation |
Zu Beginn des Projektes stand folgende Frage: Wie sieht eine Telekooperationsumgebung aus, die es einem Gemeinderat mit strapaziertem Zeitbudget ermöglicht, nach kurzer Anlernphase das Ehrenamt flexibler und effektiver wahrzunehmen?
Durch eine Untersuchung des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik wurde festgestellt, dass Gemeinderäte folgende Anforderungen an eine solche Arbeitsumgebung stellen:
- verbesserte Informationszugänge unabhängig von Zeit und Ort
- flexiblere Arbeitszeitgestaltung
- Abbau von Kommunikations- und Kooperationsbarrieren zwischen Parlament, Verwaltung und Fraktionen
- Unterstützung der Entscheidungsvorbereitung durch elektronische Zusammenarbeit (Anträge, Vorlagen und Protokolle)
- Förderung bürgernaher Parlamentsarbeit durch Bürger- oder Stadtinformationssysteme sowie Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Bürgern und Politikern per E-Mail.
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| Realisierung |
| Durch den problembezogenen Einsatz von Informations- und Kommunikationssystemen wurden inno-vative Wege der Informationsbeschaffung und Zu-sammenarbeit zwischen Gemeinderäte geschaffen.
Das Oberflächendesign von Cuparla orientiert sich an der gewohnten Arbeitsumgebung eines Gemeinderats. So finden sowohl das Fraktionszimmer, das Büro zuhause, oder das Archiv als auch die Werkzeuge zur Bearbeitung von Materialien innerhalb der Räume ihre elektronische Entsprechung in Cuparla. |
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| Nutzen |
| Cuparla bietet Kommunalpolitikern die Möglichkeit, zu beliebiger Zeit und von jedem Ort aus auf Informationen zurückzugreifen, E-Mails zu versenden und gemeinsam Anträge zu bearbeiten, Dokumente zu archivieren oder Protokolle einzusehen. Das elektronische Verwaltungsarchiv ermöglicht den Zugriff auf sämtliche Sitzungs-protokolle, Vorlagen und Anträge der letzten Jahre.
Dadurch wird die Entscheidungsvorbereitung deutlich vereinfacht und die Gemeinderäte können Mandatsaktivitäten flexibler wahrnehmen. |
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| Projektbeteiligte |
| Die Deutschen Telekom Berkom GmbH hat das Projektkonsortium bestehend aus Universität Hohenheim (Projektkoordinator), der Datenzentrale Baden-Württemberg und ITM GmbH beauftragt, Telearbeit durch die Computerunterstützung der Gemeinderatsarbeit in einem Pilotprojekt bereitzustellen, zu verwenden und zu evaluieren. |
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| Publikationen |
- Schwabe, G. (2000). Telekooperation für den Gemeinderat. Stuttgart, Kohlhammer Verlag.
- Schwabe, G.; Krcmar, H. (2000). Piloting a Sociotechnical Innovation. Proceedings of the 8th European Conference on Information Systems ECIS 2000, Vienna.
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| Ansprechpartner |
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Prof. Dr. Helmut Krcmar |