BTöV
 
Bedarfgerechte Gestaltung von Telekooperation in der öffentlichen Verwaltung
 
Ausgangssituation
Für den erfolgreichen Einsatz neuer Technologien reicht es nicht, diese nur zur Verfügung zu stellen. Wichtig ist, dass diese Technologien und ihr Einsatz bedarfsgerecht und individuell gestaltet werden. Das Projekt BTöV untersucht im Auftrag der DeTeBerkom wie öffentliche Verwaltungen die Chancen neuer Technologien für die Telekooperation wahrnehmen können, um ihre Aufgaben besser zu erfüllen.
 
Realisierung
Die Anwendungsszenarien für Telekooperation sind der Ausgangspunkt für das Vorgehen in BTöV:
  • Personenbezogene Punkt-zu-Punkt-Szenarien
  • Geschäftsprozessorientierte Szenarien
  • Flächendeckende Szenarien
  • On-Demand-Szenarien
  • Szenarien "gemeinsames virtuelles Büro"
 
Nutzen
Ausgehend vom Orientierungsrahmen stehen den Anbietern und Anwendern die Ergebnisse der drei folgenden Teilprojekte zur Verfügung:
  • die BTöV-Methode für die bedarfsgerechte Einführung und Gestaltung von Telekooperationen
  • das BTöV-Bedarfsschätzungsmodell für die Bedarfsschätzung der Telekooperation in der öffentlichen Verwaltung
  • die BTöV Gestaltungsempfehlungen und Verfahrenshinweise für die Einführung der Telekooperation.
Die BTöV-Methode stellt Hilfsmittel für die Strukturierung und Formulierung der Gestaltungsempfehlungen zur Verfügung. Das Bedarfsschätzungsmodell liefert Faktoren, die bei den Gestaltungsempfehlungen und der Methode zu berücksichtigen sind.
 
Förderung
Die Deutsche Telekom Berkom GmbH hat das Projektkonsortium bestehend aus dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, Universität Hohenheim (Projektkoordinator); dem Fraunhofer IAO, Stuttgart; das BIFOA, Köln und der KPMG Unternehmensberatung, Berlin gefördert.
 
Publikationen
Gräslund, K.; Krcmar, H. (1995). Die BTÖV-Methode. In: Information Management, Vol. 10 (April 1995) No. 4, S. 34-41.
 
Ansprechpartner
Prof. Dr. Helmut Krcmar