/winfobase_images/$FILE/itemPoint.gif?Open) | Abstract | | Ziel der Einführung des elektronischen Personalausweises (ePA) in Deutschland ist es, die bewährten Funktionen des „konventionellen“ Personalausweises um elektronische Funktionen zu ergänzen und das Dokument damit den Herausforderungen und Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts anzupassen.
Der neue Personalausweis dient vor allem der Identifizierung seines Inhabers im Geschäftsverkehr mit Verwaltung und Privatwirtschaft. Da diese ihre Geschäftsprozesse vermehrt auf elektronische Verfahren umstellen, werden sichere Identifizierungslösungen für den Einsatz in der elektronischen Welt des e-Government benötigt. Wie bei allen IT-Infrastrukturprojekten ist die Nutzungsbereitschaft der Kunden von kritischer Bedeutung auch für eine erfolgreiche Realisierung des elektronischen Personalausweis-Projektes. Wesentliche Voraussetzung ist das gegenseitige Vertrauen und die Herstellung der erforderlichen Transparenz auf Seiten aller Beteiligten – Bürger, Wirtschaft, Verwaltung.
Für den elektronischen Identitätsnachweis benötigt die Inhaberin/der Inhaber sowohl Hardware- als auch Software-Komponenten. Vorausgesetzt, dass die Inhaberin/der Inhaber einen PC mit Internetzugang hat, braucht sie/er ein Kartenlesegerät für kontaktlose Chipkarten und die entsprechende Software (Bürgerclient). Der Bürgerclient realisiert als plattformunabhängige Software auf dem Rechner des Nutzers die sichere Verwendung des Ausweises im Internet und sorgt für leichten, transparenten und sicheren Zugang zu eBusiness- und eGovernment-Diensten.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts sollen Erfolgsfaktoren für die Einführung von ID-Infrastrukturen am Beispiel des elektronischen Personalausweises untersucht werden. Die Marktpotenzialanalyse klärt, welche Segmente des Markts aufnahmefähig für das Produkt sind und für welche Anwendungen dieses neuen Produkts eine Chance auf dem Markt haben.
Ziel der studentischen Arbeit ist es, Einführungsmodelle bei Infrastrukturprojekten am Beispiel des ePA zu differenzieren und zu bewerten. Dabei soll der Fokus sowohl auf den Einführungsmodellen, als auch auf deren Vermarktungs-/Geschäftsmodellen liegen.
|
/winfobase_images/$FILE/itemPoint.gif?Open) | Aufgabenstellung | | Aufgaben im Rahmen der Arbeit sind:
- Recherche bestehender Projekte in anderen Ländern im Bereich Einführung von ID-Infrastrukturen hinsichtlich ihrer eingesetzten Vermarktungs-/Geschäftsmodelle (Marktanalyse und –prognose für den Bürgerclient,Marktpotenzial des Bürgerclients, Geschäfts- und Markteinführungsmodelle des Bürgerclients/ePA)
- Überlegung und Entwicklung von Szenarien für Vermarktungs-/Geschäftsmodelle speziell für des elektronischen Personalausweis in Deutschland (Ausgangspunkt sind die Anwendungstests des Bundesministerium des Innern (BMI) für den elektronischen Personalausweis
|
/winfobase_images/$FILE/itemPoint.gif?Open) | Voraussetzungen | |
- Sehr gute Deutschkenntnisse
- Gute Englischkenntnisse
- Begeisterung für das Themengebiet e-Government
- Motivation und Interesse an Recherche
Alle Themen lassen sich als Bachelor-, Master- oder Diplomarbeiten realisieren.
|
|